Los ging es in den letzten Tagen des Mai durch die (verregnete) Eifel an die Mosel.

Von dort in die Pfalz und weiter in den Schwarzwald. Diesmal aber nicht über die B500, sondern „unten“ rum, über die quasi parallel im Tal verlaufende B482. Auch wenn das hauptsächlich zum durchfahren gedacht war, würden wir das nicht nochmal machen. Die B500 ist einfach deutlich schöner. So kamen wir nach Feldberg.
Der morgentliche Ausblick war erste Sahne!


Am Bodensee haben wir dann wieder ein paar Tage verbracht um besseres Wetter zu bekommen.
Ab hier wurde es dann richtig schön. Über Bad Hindelang, durchs Tannheimer Tal, weiter über das Hahntennjoch ins Ötztal.


Von dort runter nach Meran, die Fahrt war allerdings das gruseligste, was ich in meinem Motorradleben erlebt habe.
Hier, am Beginn des Timmelsjoch, war die Welt noch in Ordnung:

Auf dem Timmelsjoch waren es 4 Grad, Regen und Nebel mit ca. 20m Sichtweite!
Kurven waren eigentlich nur noch auf dem Navi zu sehen, das Rücklicht meiner Frau, die voraus fuhr, war mehr zu erahnen als zu sehen. Wieder unten in St. Leonhard dann 25 Grad und volle Kanne Sonne. Wow, so schnell bin ich noch nie aus den warmen Klamotten gekommen.
Dann 2 Tage in Lana bei Meran, einen Teil der Sella mitgenommen und über den Reschenpass zurück nach Österreich. Ins Wenns wieder einige Tage dem Wetter getrotzt, dabei ins Pitztal gefahren, fast ohne Verkehr, weil nur ein Paar Handwerker die Saison vorbereitet hatten. Klasse!


Einen weiteren Tag haben wir oben auf dem Hochzeiger verbracht.

Dann weiter nach Kaprun.
Die Runde um den Hochkönig wäre ohne Regen echt klasse gewesen, so war die zweite Hälfte na sagen wir mal verbesserungswürdig.
Aber dann, das absolute Highlight der Tour.
An einem Montag ging es bei bestem Wetter und SEHR wenig Verkehr auf die Großglockner Hochalpenstr. Kurz vor Heiligenblut gewendet und retour nach Fusch, lecker Essen und da noch genug Zeit war nochmal das Ganze. Dabei sind richtig tolle Bilder entstanden, hier nur ein paar Appetizer…




Eigentlich wollten wir auch noch die Nockalmstr. fahren, aber durch die ungeplanten Zwischenübernachtungen wegen zu viel Wasser von oben wurde die Zeit dafür zu knapp.
So ging es über den bayerischen Wald weiter gen Heimat. Auch das würden wir nicht nochmal fahren. Zu unspektakulär, um es kurz zu beschreiben.
Alles in allem waren es „nur“ 2880km, die die Motorräder völlig unbeeindruckt abgespult haben.
Jetzt geht es in die Planung für den Herbst….